Marco Herrmann’s Comedy Cocktail

Bereits zum 10. Mal mixt Marco Herrmann seinen unvergleichlichen Comedy Cocktail und wie kann es anders sein – zum Jubiläum nur aus besten Zutaten:
Faisal Kawusi
Faisal Kawusi, der sympathische Afghane von nebenan, eroberte mit seinem ersten Soloprogramm „Glaub nicht alles, was du denkst“ die Bühnen der Republik. Selbstironisch, komisch, mit gedanklicher Schärfe und viel Humor geht es um die Vorurteile, die das junge Comedy Schwergewicht, jeden Tag umkreisen.
„Ist das sein Bauch oder ein Bombengürtel?“ ist eine der Standardfragen, die sich die Menschen stellen. Endlos viele Anekdoten kann Faisal darstellen und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.
Ein verrücktes Elternhaus, schizophrene Geschwister und der niemals enden wollende Weg als Singlemann machen dem 22-jährigen Pfundskerl zu schaffen.
Durch seine einzigartige Mimik und seinem dementsprechenden Körpereinsatz, zieht Faisal sein Publikum in den Bann. Der Zuschauer wird sich wiedererkennen in den Figuren jenes Mannes, der als Afghane immer noch für einen Türken gehalten wird.
Alexandra Gauger
Das neue Programm von Alexandra Gauger zeigt wieder einmal die verblüffende Vielfalt dieser Künstlerin! War die ausgebildete Mezzosopranistin und Musikerin in ihren letzten Programmen als Musiklehrerin, Frl. Cäsar unterwegs, überrascht sie das Publikum diesmal mit sich selbst und politischen Hintergründen!
Ein toller hochkomischer und musikparodistischer Auftritt, mit Geschichten, die das Leben schreibt, die der Gauger in lockerem Erzählstil aus dem Pünktchenkleid purzeln. Man erfährt eine Menge über die ungeplanten Abzweige im Leben und dass ein- oder zweimal um die Ecke biegen auf jeden Fall interessanter sein kann, als auf einer Einbahnstraße vor sich hin zu dümpeln. Was passiert eigentlich, wenn der ersehnte Prinz ein Migrant ist und sein weißes Pferd ein fliegender Teppich?
Viele unterschiedliche Töne hat das Glück und eins ist sicher: das verrückte Huhn mit Megastimme trifft sie alle! Denn erstens kommt es anders und zweitens weil man`s will. Bei Alexandra Gauger mutiert das hold-heilige Schubertlied plötzlich zur Becken lockernden Soul Nummer und die Diva wird zum Punk. Die stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten sind faszinierend. Und so reitet sie mit dem Publikum, mit großem Spaß und viel Können, durch die unterschiedlichsten Musikgenres!
Chris Tall
Der Hamburger mit den roten Chucks – so kennt man den 23 Jahre jungen schlagfertigen und dauerfröhlichen „Mann“ mit dem Drei-Jahre-Bart.
Mit seinem ersten Solo-Programm „Versetzung gefährdet!“ startet Chris Tall nun richtig durch: Natürlich geht es um seine Zeit als rundlicher Schüler mit Lehrern, Mädchen, Sitznachbarn – Chris Talls Fundus an verrückten Ereignissen und absurden Alltags-Beobachtungen ist unerschöpflich.
Seine pubertäre Leidenszeit (die offenbar nie zu Ende zu gehen scheint) und erste scheue Beziehungskonflikte – aber vor allem die Auseinandersetzung mit sich selbst – machen ihn zu einem unverwechselbaren komischen Erzähler.
Die Zuschauer werden sich in jeder Phase des Comedy-Programms von Chris Tall wiedererkennen, beleuchtet er doch mit viel Humor die Traumata eines jeden Jugendlichen.
Johannes Flöck
Johannes Flöck unterhält bereits seit 2002 mit seinen Programmen das Publikum in ganz Deutschland auf seine kongeniale Art.
In einer Zeit, in der „Happy und Birthday“ getrennte Wege gehen und der Kopf Vorschläge erteilt, die der Körper nicht mehr erfüllen kann (will), entgegnet Flöck dem Wandel mit Pragmatismus und einer gehörigen Portion Selbstironie: „Ich sehe die Welt jetzt mit anderen Augen – und das klappt sehr gut, dank nachlassender Sehstärke.“
Er nimmt die Veränderungen des Älterwerdens wahr und beschreibt sie mit Geschichten, die aus dem Leben gegriffen und deshalb für jeden so unterhaltsam sind. Dabei fasziniert er mit seiner umwerfenden Mimik.
Johannes Flöck – ein Brückenbauer zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und humorvoller Lebenswirklichkeit eines in die Jahre Kommenden. Er sieht es relativ: „Für meine Eltern bin ich noch jung, meistens „unser Jung“, für meine Nichte dagegen bin ich schon halb tot. Sie hat gerade in der Schule gelernt in Hundejahren zu rechnen.“
Charmant und gekonnt demonstriert Johannes Flöck seinem Publikum in „Neues vom Altern“ wie man das Älterwerden mit Humor nimmt und ihm seine komischen Seiten abgewinnt.


